4.Preis | Wettbewerb

Geteilte Mitte

Ein großer, dichter Baumhain und eine weite, offene Fläche mit vereinzelten (Bestands-) Solitären transformieren die wechselhafte Geschichte städtebaulicher Dichte. Keine Rekonstruktion von alten Grundrissen, sondern Offenlegung der Wucht des Raumes und auch der Heftigkeit des räumlichen Wandels. Die Halbierung des Platzraums erhält und bricht die Axialität des Platzes. Die Achse bleibt erhalten, aber die Raumkomposition ändert sich. Eine räumliche Metapher der widersprüchlichen Stadtgeschichte.
Den (Macht-) Maßstäben begegnet der Entwurf mit dem Kleinen. Der Stuhl als metaphorischer Träger, dass der Platz von den Menschen in Besitz genommen wird. Klein und beweglich. Anordnungen von Stühlen als Spuren von Gebrauch. Ein Platz für die Berliner*innen.